AOE News

Herzlich Willkommen
auf der Homepage des
Akkordeon-Orchesters Ebersbach





1946 - 2016

70 Jahre Akkordeon-Orchester Ebersbach








Die nächsten Termine

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Maihock

Montag, 01. Mai 2017

Festplatz Büchenbronn

beim Forsthaus

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Matinee-Konzert

Sonntag, 28.05.2017

Haus Filsblick, Ebersbach

Saalöffnung und Sektempfang: 10.30 Uhr

Beginn: 11.00 Uhr

Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.

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70. Jahreshauptversammlung des AOE

Franz Hummel verabschiedet sich als Vorstand

Zahlreiche Mitglieder und Ehrenmitglieder konnte Vorstand Franz Hummel bei der Jahreshauptversammlung am 10.03.2017 im TV Heim in Diegelsberg begrüßen. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung erhoben sich die anwesenden Mitglieder zum Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder Ruth Mayer und Gerhard Widmann von ihren Plätzen.

Die Tagesordnung wird bekannt gegeben und ohne Einwände angenommen.
Das Protokoll der letztjährigen Mitgliederversammlung wird zur Einsichtnahme ausgelegt.

Berichte:
In seinem Kassenbericht erläuterte Finanzvorstand Jürgen Heydle die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres und stellte fest, dass der Verein z.Z. 165 Mitglieder hat, darunter 19 Jugendliche Mitglieder. Die Kassenprüfer bescheinigten J. Heydle eine einwandfreie Kassenführung; die Versammlung erteilte einstimmig Entlastung.
Dirigent Edmund Holzwarth berichtete über die musikalischen Veranstaltungen des vergangenen Jahres, wobei er insbesondere das inzwischen zu einer festen Einrichtung gewordenen Neujahrskonzert und die Teilnahme beim „12. World Music Festival“ in Innsbruck hervorhob, bei dem das Orchester in der Höchststufe mit der Note hervorragend einen tollen achten Platz erreichte.
Vorstand Dietmar Weigele stellte in seinem Bericht über die bewirtschafteten Veranstaltungen fest, dass wegen schlechten Wetters zum zweiten Mal in Folge der Maihock abgesagt werden musste, was für den Verein für einen nicht unerheblichen Einnahmeausfall geführt hat. Nach wie vor sind wir bei diesen Veranstaltungen auf die tatkräftige Mitarbeit unserer Mitglieder angewiesen und freuen uns auch über jede Hilfe von passiven Mitgliedern.
Franz Hummel teilte der Versammlung mit, dass er sich auf eigenen Wunsch nach 46-jähriger Tätigkeit als Vorstand und 1. Vorsitzender aus der Vorstandschaft verabschieden möchte. In einem Rückblick über seine jahrzehntelange erfolgreiche Tätigkeit griff er einige positive Entwicklungen auf, die der Verein genommen hatte. So hatten die Orchester des Vereins während dieser Zeit 26 Reisen zu Wertungsspielen durchgeführt und viele erste und zweite Plätze erreicht. So u.a. nach Wien, Luzern, Chamberry, Annecy und 5 Mal nach Inndbruck. Ein Highlight war der erste Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb und damit Deutscher Meister 1988 in Berlin, der vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker persönlich überreicht wurde.
27 Konzertreisen führten das 1. Orchester durch halb Europa, die Erste 1972 nach Biesheim im Elsass, wo eine Jumelage mit dem dortigen AO stattfand, die Letzte vor 2 Jahren nach Erfurt. Dazwischen lagen tolle Reisen nach Ungarn, Italien, Österreich, Norwegen, Südfrankreich, Tschechoslowakei, Schweiz und das Baltikum. Der Kontakt zu anderen Akkordeonorchestern und der gegenseitige Austausch lagen ihm sehr am Herzen.
Zur Finanzierung wurden bewirtschaftete Veranstaltungen wie der Maihock und die Teilnahme am Ebersbacher Stadtfest eingeführt.
Im Jahre 2002 begann das AOE mit einer eigenen Ausbildung mit Musikgarten, Melodica und Akkordeonunterricht. Nach anfänglich euphorischen Zahlen hat sich die Schülerzahl inzwischen bei ca. 20 eingependelt.
Musikalisch hat die Einführung des Neujahrskonzerts im Jahre 2014 einen Ruck nach vorne gegeben. Es fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt und erfreut sich großer Beliebtheit.
Abschließend bedankte sich F.Hummel bei allen, die ihn während seiner langen Zeit als Vorstand unterstützt haben, insbesondere bei seiner Frau, die ihm immer die Zeit und den Freiraum gelassen habe, sich um Vereinsangelegenheiten zu kümmern. In seiner frei werdenden Zeit wolle er sich künftig intensiver mit seinen Enkeln beschäftigen.
Vorstand Dietmar Weigele bedankte sich bei Franz Hummel mit einem großen Geschenkkorb und einem Abo für die Kulturlandschaft Stuttgart für sein fast ein halbes Jahrhundert andauerndes großes Engagement für den Verein. Er überreichte ihm eine Urkunde über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und ernannte ihn zum Ehrenvorstand des Akkordeon-Orchesters Ebersbach.

Neuwahlen:
Vorstand Öffentlichkeitsarbeit/Repräsentation: nicht besetzt
Vorstand Bereich Finanzen: Jürgen Heydle
Weitere Vorstandschaftsmitglieder:
Presse/Öffentlichkeitsarbeit: Annette Blessing
Notenverwaltung/Orchesterbelange: Karin Laichinger
Org. musikal. Veranstaltungen: Sieglinde Gebhard
Ausbildung: Angela Hausenbiegl
Kassenprüfer: Bernd Zweigle

Jahresprogramm 2017:
Das Jahresprogramm 2017 wurde verteilt und besprochen.




Musikalisches Feuerwerk zum neuen Jahr

Große musikalische Bandbreite in ausgefeilter Technik und Dynamik

Schwungvoll startete das Akkordeonorchester Ebersbach bei seinem vierten Neujahrskonzert in das neue Jahr und begeisterte die Zuhörer in der ausverkauften Aula des Raichberg- Schulzentrums. Die zahlreichen Gäste waren eingeladen, das neue Jahr bei einem Glas Sekt und virtuoser Musik zu begrüßen.

Zum Auftakt des musikalischen Feuerwerks spielte das 1.Orchester unter der Leitung seines Dirigenten Edmund Holzwarth das „Capriccio Italien op.45“ von Peter Tschaikowsky: Eine launische, für alle Spieler technisch sehr anspruchsvolle Komposition, die italienisches Flair und italienische Lebensfreude ausstrahlt. Bereits nach den ersten Takten spürte man die Spielfreude des Orchesters, die auf das Publikum übersprang. Ein kleiner Walzer in der Mitte des Werkes zauberte manchem Zuhörer ein Lächeln auf die Lippen – diese Melodie verwendete Freddy Breck in seinem bekannten Schlager „Bianca“.
Dirigent Edmund Holzwarth führte wie gewohnt fachlich kompetent mit Witz, Ironie und fantasievoller Mimik durch das kurzweilige Programm. So kündigte er als nächstes die „Keniade“ an, eine Suite in 4 Sätzen von Fritz Dobler. Der Dirigent und Komponist feiert im Jahr 2017 seinen 90. Geburtstag. Inhalt des Werks ist eine Kenia Reise Doblers mit seinem Freund Herbert Werz. Der 1. Satz „Allegro moderato: Mit Herbert auf Safari“, zeigt musikalisch die große Freude und Begeisterung, dass es wieder los geht in die fast unendliche Savanne zu den Tieren und Menschen. Es ist der Sonnenaufgang im afrikanischen Busch. Die Musik des 2. Satzes: „Valse lento: Hippos Liebesspiele“, führt die Zuhörer zu Mama und Papa Hippo (Flusspferde) im Wasser. Dem Gewicht dieser Tiere entsprechend schwerfällig ist die Musik. Der 3. Satz „Capriccio: Impala – der Springbock“, beschreibt diese wunderbaren Tiere, quicklebendig und federleicht, mehr in der Luft als am Boden, bei Spiel und Spaß. Entsprechend leicht und spritzig ist die Musik. Der letzte Satz: „Moderato“: Ngoma (kultischer Tanz)“, führt das Publikum zu den Bewohnern der Wildnis und ihrem Beschwörungstanz, mit dem sie um Regen bitten, um Wasser zum Leben und Überleben für Pflanzen, Tiere und Menschen. Fritz Dobler hat mit der Keniade ein Werk geschaffen, das, vorgetragen mit viel musikalischem Einfühlungsvermögen, bei den Zuhörern viel Anklang gefunden hat.
Mit der Schnellpolka „Leichtes Blut“, die Johann Strauß zum Karneval 1867 komponierte, verabschiedete sich das Orchester in die Pause.

„Dione“ und „Mimas“ sind zwei „Monde des Saturn“ und damit zwei Sätze aus der gleichnamigen Komposition des zeitgenössischen Komponisten Stefan Hippe. Das Ebersbacher Orchester hatte u.a. mit diesen Vorträgen beim 12. World Music Festival im vergangenen Jahr in Innsbruck eine herausragende Bewertung erhalten. Bei Dione wird das Orchester zur Klangorgel. Die Harmonik ist in romantische Pracht gehüllt und strahlt feierlichen Glanz aus. Ein kurzes humoristisches Zwischenspiel bildet dazu einen großen Kontrast. Hinter Mimas verbirgt sich ein Konzert zwischen vier Solisten und dem Orchester. Die Stimmen der Solisten bestehen aus einer sehr virtuosen, dichten Melodie. Lange fragten sich Dirigent und Spieler, ob sie diese Kompositionen beim Neujahrskonzert vortragen könnten. Doch der große Applaus bestätigte ihre Entscheidung.
Mit den beiden Kompositionen „Bluesette“ von Jean Toots Thielemans und „Ray Charles-In Concert“, beide arrangiert von Wolfgang Russ, zeigte das Orchester, dass auch leichte und exakt von einem Akkordeonorchester gespielte Unterhaltungsmusik mit jazzigen Rhythmen die Zuhörer begeistern kann. Mancher von ihnen hätte hierzu sicher gerne ein bisschen getanzt.
„Rosen aus dem Süden“ ist ein Klassiker unter den Walzern von Johann Strauss. Mit ihm verabschiedete sich das Ebersbach Orchester von seinem begeisterten Publikum.
Für den lang anhaltenden Applaus bedankten sich Spieler und Dirigent mit dem Radetzky-Marsch bei die Zuhörern, die mit riesigem Beifall eine weitere Zugabe gefordert hatten und die vom Orchester auch gerne gespielt wurde.





Schnupperkurs - Melodica - Akkordeon

Das Akkordeon-Orchester Ebersbach bietet ab März 2017 für die Instrumente  Melodica und Akkordeon einen kostenlosen Schnupperkurs an. Leihinstrumente werden zur Verfügung gestellt.

Der Schnupperkurs findet an vier aufeinanderfolgenden Freitagen  statt. Ort wird noch bekannt gegeben.

Anmeldung und weitere Informationen bei Angela Hausenbiegl, Tel: 07151/68786, e-Mail: gela177@arcor.de,  oder Franz Hummel, Tel: 07162/27111, e-Mail: info@aoe-ev.de.

Melodica-Spiel

Die Melodica eignet sich sehr gut zum Einstieg in die elementare Musikausbildung. Die einfache Handhabung garantiert einen schnellen Lernerfolg. Die Melodica bietet die besten Voraussetzungen für das Erlernen weiterer Tasteninstrumente, aber auch zum weiteren Musizieren mit anderen Instrumenten vermittelt die Melodica eine gute Grundlage in der Musik- und Notenlehre. Empfohlenes Alter: ab 5-6 Jahren

Akkordeon

Das Akkordeon hat bei weitem nicht nur in der Volksmusik seinen Stellenwert. Vielmehr ist das Akkordeon ein echtes "Allroundinstrument", auf dem jede Art der Unterhaltungsmusik bis hin zur Klassik einfach gut klingt. Das Akkordeon eignet sich als Solo- und Orchesterinstrument. Empfohlenes Alter: ab der Grundschule




70 Jahre Akkordeon-Orchester Ebersbach - Großer Konzert- und Unterhaltungsabend

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres hatte das Akkordeon-Orchester Ebersbach in die herbstlich geschmückte Marktschulhalle eingeladen. Bei einem Sektempfang vor Beginn der Veranstaltung konnten sich die Besucher in einer Ausstellung über „70 Jahre Vereinsleben beim AOE“ informieren.

Vorstand Franz Hummel konnte viele ehemalige Orchesterspieler/innen und Mitglieder sowie Bürgermeister Sepp Vogler und den Präsidenten des Deutschen Harmonikaverbandes, Jochen Haussmann als Gäste willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt Eugen Hohnecker, dem Gründer des AOE, und dem Erfurter Akkordeonorchester, das bei dieser Veranstaltung zu einem Gegenbesuch in das Filstal gekommen war.


AOE-YoungStars

Akkordeon-Orchester Ebersbach

Den ersten Teil des Programms gestalteten die Orchester des Vereins und das Erfurter Akkordeonorchester mit moderner, leichter Unterhaltungsmusik. Sie demonstrierten, dass gerade auch Bearbeitungen zeitgenössischer Musik wie z.B. Ray Charles – in Concert, A Night Like This, Take Five und andere von einem Akkordeonorchester fetzig gespielt und vorgetragen werden können. In seinem Rückblick über die Vereinsgeschichte berichtet F. Hummel von den Anfängen des Vereins, zu dessen Gründung die damalige amerikanische Militärregierung zustimmen musste. Es wurde zunächst mit diatonischen Harmonikas musiziert. Bereits 1949 hatte das Orchester an ersten Wertungsspielen in Ulm teilgenommen. 1952 wurde ein erstes Jugendorchester, 1973 ein Juniorenorchester gegründet. 47 Mal nahmen die Orchester an nationalen und internationalen Wertungsspielen mit herausragendem Erfolg teil, darunter der Titel Deutscher Meister in der Höchststufe im Jahr 1988. 30 Konzertreisen führten die Musiker in nahezu alle europäischen Länder. BM Sepp Vogler wies darauf hin, dass der Verein auch bei der Ausfüllung der Partnerschaften mit Bourg les Valence und Ebersbach/Sachsen sehr aktiv ist und sich im öffentlichen Leben der Stadt einen hohen kulturellen Rang geschaffen hat. Präsident Jochen Hausmann stellte insbesondere die Kontinuität und das musikalische Niveau des Vereins und Orchesters heraus, das sich u.a. beim diesjährigen 12. Internationalen Akkordeon-Festival in Innsbruck wieder gezeigt hatte.


Erfurter Akkordeonorchester

Sportakrobatikgruppe des TV Ebersbach

Vielen Dank an unsere Musikfreunde vom Erfurter Akkordeonorchester unter der Leitung von Harald Benkert, die neben unseren AOE-YoungStars unter der Leitung von Petra Penz und unserem 1. Orchester unter der Leitung von Edmund Holzwarth den ersten Teil des Abends musikalisch mit gestaltet hatten.

Den zweiten Teil des Abends gestalteten die Mädchen der Sportakrobatikgruppe des Turnvereins Ebersbach. Mit Figuren aus Wettkämpfen und Meisterschaften begeisterten sie das Publikum. Ebenfalls für Begeisterung sorgte das Duo Knitze² mit Comedy und Zaubertricks. Bis spät in die Nacht spielten die HitCats zur Unterhaltung und zum Tanz.



Ferienzeit - Urlaubszeit

Wir wünschen allen Musikschüler/innen, Orchesterspieler/innen, Mitgliedern und Musikfreunden mit ihren Familien schöne Ferien, einen erholsamen Urlaub bei viel Sonne ob am Wasser, im Gebirge oder zu Hause auf der Schwäbischen Alb oder im Freibad. Der Musikunterricht und die Orchesterproben beginnen wieder nach den Ferien in der 37. KW.

Musiklehrer/innen, Dirigenten und Vorstandschaft des AOE



AOE erfolgreich beim 12. WORLD MUSIC Festival

Am Wochenende vom 5. bis 8. Mai fand das 12. WORLD MUSIC Festival in Innsbruck statt. Das Erwachsenenorchester des AOE erspielte sich in der Kategorie Höchststufe die Note „hervorragend“ und einen tollen achten Platz mit Glaspokal.

Das Orchester spielte unter der Leitung von Edmund Holzwarth neuzeitliche Kompositionen von Stefan Hippe: „Die Monde des Saturn: Dione, Enceladus und Mimas“, und als zweites „Adagio“, ebenfalls von Stefan Hippe. Herzlichen Glückwunsch!

Wir beglückwünschen auch des AO aus Baltmannsweiler, das sich unter der Leitung von Thomas Bauer in der Höchststufe einen herausragenden 1. Platz erspielte. Ebenso den Harmonikaclub Uhingen, der unter der Leitung von Thomas Bauer in der Oberstufe den zweiten Platz erreichte.




Jahreshauptversammlung 2016 des AOE

Zahlreiche Mitglieder, darunter die Ehrenmitglieder Walter Leins, Rolf Bauer und Otto Zweigle, konnte Vorstand Franz Hummel bei der Hauptversammlung am 19.02.2016 im Haefelesaal im Haus Filsblick begrüßen. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung erhoben sich die Anwesenden zum Gedenken an unsere verstorbenen  Mitglieder  Liesel Hohnecker und Rudolf Weinmann von ihren Plätzen.

Die Tagesordnung wird bekannt gegeben und ohne Einwände von den anwesenden Mitgliedern angenommen.

Das Protokoll der letztjährigen Mitgliederversammlung wird zur Einsichtnahme ausgelegt.

Berichte: In seinem Kassenbericht erläuterte Finanzvorstand Jürgen Heydle die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres und stellte den aktuellen Mitgliederstand fest. Im Verein sind z.Z. 176 Mitglieder, davon 26 jugendliche Mitglieder. Die Kassenprüfer bescheinigten J. Heydle eine einwandfreie Kassenführung. Die Versammlung erteilte auf Antrag der Kassenprüfer einstimmige Entlastung.

Dirigent Edmund Holzwarth reflektierte in seinen Bericht auf die musikalischen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. „Mit Donner und Blitz musikalisch ins neue Jahr“ war das Motto des zweiten Neujahrskonzerts des AOE im Januar 2015. Der Erfolg war wie beim ersten Neujahrskonzert so groß, dass sich der Verein entschlossen hatte, diese Konzertreihe fortzusetzen. Ein weiteres Highlight war der 1. Ebersbacher Musikbummel anlässlich  35 Jahre Jumelage Bourg-les-Valence und Ebersbach. Ab Mitte des Jahres stand in der Orchesterarbeit schon wieder das Programm des Neujahrskonzerts 2016 im Vordergrund. Außerdem wolle das 1. Orchester im Mai beim 12. World-Music-Festival 2016 in Innsbruck teilnehmen. Z.Z. musizieren  im 1. Orchester 26 Akkordeonspieler/innen.

Petra Penz, die seit diesem Schuljahr das Schülerorchester AOE-YoungStars leitet, berichtete, dass ihr die Arbeit mit den jungen Spielern/innen sehr viel Spaß mache und sie Freude daran habe. Bereits bei der Weihnachtsfeier hatte das Orchester seinen ersten Auftritt unter ihrer Leitung.

Vorstand Dietmar Weigele berichtete über die Durchführung der bewirtschafteten- und Konzertveranstaltungen. Der Maihock war 2015 buchstäblich ins „Wasser“ gefallen. Dafür konnte der Verein das VW-Fest der Fa. Hahn ausrichten. Das Stadtfest war durch sehr gutes Wetter ein toller Erfolg. Er appelliert an alle aktiven und passiven Mitglieder, sich für die Mitarbeit bei diesen Veranstaltungen bereit zu erklären, sind die Erlöse daraus zum Fortbestand des Vereins von großer Bedeutung. Da uns unserer bisheriger Abstellraum für Instrumente und sonstiges Equipment gekündigt wurde, richtete er an alle Anwesenden die Bitte, bei der Suche nach einer Garage oder eines entsprechenden Abstellraums behilflich zu sein.

Vorstand Franz Hummel teilte mit, dass das AOE in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert und als Auftaktveranstaltung bereits im Januar wieder ein Neujahrskonzert veranstaltet wurde. Weitere Veranstaltungen werden folgen, u.a. am 22. Oktober als Festveranstaltung ein geselliger Abend in der Marktschulhalle.

Weiter berichtete  über die musikalische Ausbildung beim AOE. Z.Z. unterrichten drei Musiklehrerinnen 20 Akkorden- und 4 Melodicaschüler/innen. Gegenüber dem letzten Jahr ein Rückgang von 5 Schülern. Nachdem der Musikgarten, den das Akkordeon-Orchester im Jahr 2003 eingeführt hatte, in Ebersbach vom Haus der Familie in Verbindung mit der Musikschule übernommen wurde, ist es erheblich schwieriger, entsprechenden Nachwuchs zu gewinnen. Der Verein wird überlegen müssen, wie in den nächsten Jahren Kinder und Jugendliche an das Musizieren mit der Melodica und dem Akkordeon herangeführt werden können. Nach wie vor bietet der Verein mit seinen Musiklehrerinnen einen kompetenten und kostengünstigen Unterricht und die Möglichkeit, im Schülerorchester, Jugendorchester oder 1. Orchester mitzuspielen.

Die Weihnachtsfeier im vergangenen Jahr, die wiederum von den Jugendlichen des Vereins unter der Leitung von Jugendleiterin Petra Laichinger gestaltet wurde, war wieder ein voller Erfolg. F.Hummel bedankte sich bei Petra, die leider nicht anwesend sein konnte.

Ein herzliches Dankeschön richtete er auch an alle, die im vergangenen Jahr den Verein durch ihre Mitwirkung unterstützt haben, sei es in der Vorstandschaft oder der Organisation und Durchführung der vielen Veranstaltungen.

Entlastung: Bernd Zweigle berichtet als Kassenprüfer, dass die Kassenbücher sehr gut geführt seien und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.

Neuwahlen: Folgende Personen wurden einstimmig wiedergewählt: Dietmar Weigele: Vorstand Veranstaltungen, Technik. Peter Hedrich: Vorstand Int. Kommunikation, Orchester, Jugend. Weitere Vorstandschaftsmitglieder (mit und ohne Geschäftsbereich): Sabine Hautz-Hilgart, Karl-Heinz Hohnecker und Uwe Prokein. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurde Vanessa Mayer.

Programm 2016: Das Jahresprogramm 2016 wurde verteilt und besprochen.



Schwungvoll ins Neue Jahr 2016
Akkordeon-Orchester Ebersbach wird 70 Jahre alt

„Prosit Neu Jahr! Einem besonderen Jahr für das Akkordeon-Orchester Ebersbach, denn es wird in diesem Jahr 70 Jahre alt“. Mit diesen Worten begrüßte Vorstand Franz Hummel die Besucher  beim 3. Neujahrskonzert in der vollbesetzten Aula des Raichbergschulzentrums. Alle Gäste waren vor dem Konzert eingeladen, bei einem Glas Sekt oder Orangensaft auf das neue Jahr anzustoßen. Gast des Abends war der Klaviervirtuose Bernd Grill.

Zum Auftakt des musikalischen Feuerwerks spielte das Orchester unter der Leitung von Edmund Holzwarth die „Zweite Ungarische Rhapsodie“ von Franz Liszt in der Bearbeitung von Willi Münch. Die ungarische Volksmusik war für Liszt zeitlebens eine Quelle der Inspiration. Beispiel sind die ungarischen Rhapsodien, die den Rhythmus der Puszta-Melodien und das feurige Temperament des Csardas in der ganzen Welt bekannt machten. Mit großem Einfühlungsvermögen und technisch brillant zeigten die Spielerinnen und Spieler, dass eine solche Komposition durchaus auch von einem Akkordeonorchester  hervorragend vorgetragen werden kann.

Hans Boll ist ein zeitgenössischer Komponist, der mit seiner Komposition „Inmortal“ – unsterblich -  seine Verehrung für den Argentinier Astor Piazolla, den Begründer des Tango Nuevo,  zum Ausdruck  bringen wollte. Langsame, in tiefen Tönen gehaltene Passagen wechseln sich ab mit flotten, fetzigen Tango-Rhythmen. Edmund Holzwarth führte sein Orchester, das von Bernd Grill am Klavier begleitet wurde, mit viel Gefühl und doch temperamentvoll durch dieses Musikstück.

„Tres Danzas Argentinas“ von Alberto Ginastera hatte Pianist Bernd Grill als Solostück im ersten Teil des Konzerts ausgewählt. Traditionelle Rhythmen argentinischer Volksmusik verbinden sich mit moderner klassischer Musik. Den ersten „Tanz der Viehtreiber“ prägt die Bitonalität – es entsteht eine einfache und charmante Melodie. Im zweiten „Tanz des anmutigen Mädchens“ erklingt eine sanfte Melodie bevor im dritten „Tanz der diebischen Gauchos“  mit Hilfe von Dissonanzen die wütende und wilde Stimmung zum Ausdruck gebracht wird. Bernd Grill, der als Schüler beim Akkordeon-Orchester Ebersbach mitgespielt hatte, zog alle Register seines Könnens und begeisterte das Publikum.

Mit dem „Klezmer Karnival“ von Philip Sparke in der Bearbeitung von Foppe Jacobi verabschiedete sich das Orchester in die Pause. Der Komponist verarbeitete in diesem Musikstück drei unterschiedliche traditionelle Klezmermelodien: einen Hochzeitstanz mit Glückwünschen für Braut und Bräutigam, einen Rundtanz und einen sogenannten Scherentanz. Das Orchester gab die Mischung aus Fröhlichkeit und Melancholie zur Freude der Zuhörer hervorragend wieder.

Der zweite Teil des Neujahrskonzerts begann mit dem Walzer „Dorfschwalben aus Österreich“ von Josef  Strauss. Ein Lächeln zeigte sich bei  vielen Besuchern im Gesicht, denn die leichten, oft aber auch gefühlvollen Melodien der Strauss-Familie dürfen bei keinem Neujahrskonzert fehlen. Mit großer Lust, Spielfreude und musikalischem Einfühlungsvermögen überzeugten die Musiker ihre Zuhörer, so dass der Vortrag für die Konzertbesucher zu einem wahren Ohrenschmaus wurde.

Collaboration von Wolfgang Russ-Plötz ist eine Afro-American-Rhapsody für Klavier und Akkordeonorchester. Bernd Grill spielte gewohnt technisch und rhythmisch perfekt die Klavierstimme, begleitet vom Akkordeonorchester, bei dem insbesondere die Elektronien und Schlaginstrumente im Vordergrund waren. Eine sehr unterhaltsame Komposition für die Akteure und Zuhörer.

Mit „Three Preludes“ von George Gershwin demonstrierte Bernd Grill erneut seine Fingerfertigkeit und Virtuosität auf dem Klavier. Die drei Stücke, in denen sich die Nähe von Gershwins Kompositionen  Rhapsody in Blue, Summertime und I got Rhythm  spiegelten, spielte er brillant, fassettenreich und gekonnt und begeisterte damit das Publikum, das sich am Ende des Vortrags noch eine Zugabe erklatschte.

„Transsylvania“ von Helmut Quakernak ist der Titel einer Suite aus vier Tänzen aus dem Balkan, dessen Musik wegen ihrer temperamentvollen und variablen Rhythmik sehr bekannt und beliebt ist. Im 9/8-Takt beginnt der erste Tanz  „Vranje“, in dem sich rhythmische Passagen mit einprägsamen Melodien abwechseln. „Ajde Jano“ ist ein Volkslied im 7/8-Takt, mit einer sehr feinsinnigen, melancholischen Melodie. „Biserka“ ist ein serbischer Tanz im gemäßigten 3/4-Takt, aber trotzdem betont rhythmisch und beschwingt.  Der „Transsylvanian Jok“, ein rumänischer Volkstanz aus Siebenbürgen, beginnt sehr langsam, um sich dann in Tempo und Dynamik bis hin zu einem lauten, kraftvollen und virtuosen Finale zu steigern. Edmund Holzwarth spielte diese Suite mit seinem Orchester betont rhythmisch und leicht beschwingt , aber auch mit viel Schwung und Feuer und hat damit die Zuhörer mitgerissen.

Für den lang anhaltenden Applaus für das gelungene Konzert bedankten sich die Musiker und ihr Dirigent mit „Conga del Fuego Nueva“, einer faszinierenden Komposition des zeitgenössischen mexikanischen Komponisten Arturo Marquez, mit häufigen Tempo- und Rhythmuswechsel, was insbesondere auch die beiden Schlagwerker forderte. Auch hierfür riesiger Beifall vom Publikum, mit dem eine weitere Zugabe gefordert und vom Orchester auch gerne gespielt wurde.




AOE Weihnachtsfeier 2015

Zur Weihnachtsfeier des AOE konnte Vorstand Franz Hummel wieder viele Mitgliedern und Jugendspieler mit ihren Eltern begrüßen. Alle waren mit ihren Familien gekommen, um den Abend in weihnachtlicher Atmosphäre zu verbringen.

Zum Auftakt spielten die AOE YoungStars, zum ersten Mal unter der Leitung von Petra Penz. Die Komposition „It´s Rocktime“ hatten sie zusammen einstudiert und präsentierten diese dem gespannten Publikum. Im Anschluss daran spielte das Duo Benita Trischler und Stephanie Schlotz das „James Bond Thema“. Weihnachtlich verabschiedeten sich die YoungStars mit „In der Weihnachtsbäckerei“.


AOE-YoungStars

Jugendensemble

Das Jugendensemble unter der Leitung von Marco Wasem hatte für seinen Vortrag klassische Weihnachtslieder wie „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „Süßer die Glocken“, „Jingle Bells“ sowie „Ihr Kinderlein kommet“ ausgewählt und musizierte diese in modernem Sound mit Klavierbegleitung und viel Rhythmus. Das Akkordeon-Duo Alexander und Fabian Etzler spielte „La Certidude“ von Francoiz Breut, ein Musikstück, das sie zuletzt bei Wertungsspielen in Trossingen vorgetragen hatten.

Nach einer Umbaupause führten sechs junge Damen aus unseren Jugendorchestern den Strumpfhosentanz auf. Viel Beifall gab`s für diesen tollen Beitrag.
Eine Spielgruppe des 1. Orchesters unter der Leitung von Edmund Holzwarth beendete mit der „Ouvertüre“ von Jörg Draeger, der „Princess Fantasy“ sowie dem „Neapolitanisches Ständchen“ den ersten Teil des Programms.

Nach der Pause, in der es wieder Lose für die Tombola zu kaufen gab, führten jugendliche Spieler unter der Leitung von Petra Laichinger das Theaterstück „Als der Weihnachtsmann sein Gedächtnis verlor“ auf. Gespannt verfolgte das Piblikum, wie der Hilfsengel nichts unversucht lässt, um seinen Chef mit allerlei psychologischen Tricks wieder auf den rechten Pfad zu bringen. Natürlich erinnerte sich der Weihnachtsmann am Schluss wer er ist, und der Hilfsengel wurde zum Engel ernannt. Viel Applaus gab`s für diese weihnachtliche Aufführung.


Theatergruppe

Besuch des Nikolaus

Zum Schluss besuchte uns noch der Nikolaus und las aus seinem goldenen Buch vor, was sich beim AOE im vergangenen Jahr ereignet hat. Als Dankeschön für die Abendgestaltung erhielten alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne und alle Helferinnen und Helfer in der Küche eine große Neujahrsbrezel.

Ehrungen bei der Weihnachtsfeier

An der Weihnachtsfeier wurden wie in jedem Jahr wieder Ehrungen langjähriger Mitglieder durchgeführt. Vorstand Franz Hummel überbrachte die Glückwünsche des Vereins und bedankte sich für die langjährige Treue zum AOE.

Albert Dannenmann, früher aktiver Spieler beim AOE, und Walter Leins, langjähriges Mitglied der Vorstandschaft und über 20 Jahre Kassier des Vereins, wurden von F. Hummel für 60-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Gold-60 und einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Hans Schüle, seit 50 Jahren aktives Mitglied beim AOE, erhielt die Ehrennadel in Gold-50 mit Urkunde. Cordula Hammann, Karl-Heinz Hohnecker und Gerhard Flogaus erhielten für 40 Jahre aktive bzw. passive Mitgliedschaft die Vereinsnadel in Gold mit Urkunde. Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden mit der Vereinsnadel Heidrun Harer, Jessica Klingler, Sabrina Klingler, Patrick Hilgart, Fabian Gassner, Marcel Mohr und Marco Wasem geehrt.

Aktive Spieler/innen werden außerdem vom Deutschen Harmonikaverband geehrt. Erhard Schwenk, Vorsitzender des DHV-Bezirks Staufen, überreichte an Hans Schüle und Karl-Heinz Hohnecker die Verdienstnadel in Gold, und an Heidrun Harer, Jessica Klingler, Sabrina Klingler, Patrick Hilgart, Fabian Gassner und Marcel Mohr die DHV-Nadel in Silber. Herzlichen Glückwunsch hierzu auch von Seiten des AOE.




Mit Donner und Blitz musikalisch ins neu Jahr

Schwungvoll startete das Akkordeonorchester Ebersbach bei seinem zweiten Neujahrskonzert in das neue Jahr und begeisterte in der ausverkauften Aula des Raichbergschulzentrums die Zuhörer. Alle Gäste waren eingeladen, das neue Jahr bei einem Gläschen Sekt oder Orangensaft und begeisternder Musik zu begrüßen. Vorstand Franz Hummel kündigte bereits das Neujahrskonzert 2016 an.

Zum Auftakt des musikalischen Feuerwerks spielte das Orchester unter der Leitung von Edmund Holzwarth „Schwabenstreiche“, eine Komposition von Adolf Götz mit sieben Variationen über das schwäbische Volkslied „Jetzt gang i ans Brünnele“. Die Spielerinnen und Spieler zeigten dabei die facettenreichen Klänge ihrer Instrumente, wobei insbesondere die Elektronien in Nachahmung von Bläsern hervorgetreten sind.

Astor Piazolla war ein argentinischer Bandoneonspieler und Begründer des Tango Nuevo. Aus seiner Feder stammten die nun folgenden Tangos „Melodia en la Menor, Oblivion und La muerte del Angel“, die von H.G. Kölz für Akkordeonorchester bearbeitet wurden. Sehr tangotypische Rhythmen wechseln sich mit ruhigen Passagen ab, und mancher Zuhörer hätte sicher gerne das Tanzbein dazu geschwungen.

Mit der „Münchner Rhapsodie“ von Rudolf Würthner entführte das Orchester sein Publikum in die bayrische Landeshauptstadt. Um die Zuhörer auf das Gesamtwerk einzustimmen, ließ Dirigent E. Holzwarth von seinen Spielern einzelne Stationen kurz anspielen: „Türme im Morgengrauen“: musikalisch lichtet sich langsam der Morgennebel über der Stadt; die Pfarrkirche Sankt Peter, im Volksmund „Der alte Peter“, tritt hervor; weiter führt der Weg zum „Stachus“, wo es schon turbulent zugeht und die Polizei mit Martinshorn, von den Elektronien herausragend inszeniert, unterwegs ist. Weiter geht es „Auf die Wiesn“ – im Festzelt mit Ländler und Schuhplattler, und über die „Bavaria“, die mächtig über der Theresienwiese thront, zu einer „Nächtlichen Promenade in Schwabing“ mit Swing und Boogie Woogie.

Die Spielfreude der Orchesterspielerinnen und Spieler war bei diesem glanzvollen Vortrag deutlich zu spüren. Mit lang anhaltendem Beifall wurden sie in die Pause verabschiedet.

Moritz Moszkowski galt als einer der herausragendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein Name und seine Werke gerieten in der Folgezeit leider etwas in Vergessenheit. Edmund Holzwarth hatte seine „Spanischen Tänze“ mit den Sätzen “Allegro brioso, Moderato, Con moto, Allegro comodo und Bolero” als Auftakt zum zweiten Teil des Neujahrskonzerts gewählt. Die Musiker verzauberten die Besucher mit einer feinfühligen und doch temperamentvollen Interpretation dieses mehrsätzigen Musikstückes und verbreiteten spanisches Flair unter de Zuhörern.

Was wäre ein Neujahrskonzert ohne Musik von Johann Strauss? Melodien aus seiner Operette “Die Fledermaus” hatte das Orchester beim diesjährigen Konzert ausgewählt. Es begann schwungvoll mit der gleichnamigen Ouvertüre, die überaus musikalisch und mit gekonnter Fingerfertigkeit von den Spieler/innen vorgetragen wurde. Ein Ohrenschmaus für die Zuhörer. Mit der Polka Schnell “Unter Donner und Blitz” ging es flott weiter, bevor sich das Orchester mit dem “Czardas” aus der Fledermaus vom begeisterten Publikum verabschiedete.

Für den lang anhaltendem Applaus für das gelungene Konzert bedankten sich Musiker und Dirigent mit “Danza Final” von Alberto Ginastera, einer traditionellen Rhythmen argentinischer Foklore folgenden Komposition, verbunden mit der Harmonik moderner klassischer Musik und prägnanter Rhythmik. Auch hierfür riesiger Beifall vom Publikum, mit dem eine weitere Zugabe gefordert und vom Orchester auch gerne gespielt wurde.